Corona-Krise: Haben wir das Schlimmste hinter uns? Wann ist der Tiefpunkt erreicht?

Corona Krise
© Bildagentur PantherMedia / Vasyl Faievych

Die Corona-Krise beschäftigt die ganze Welt. Nicht nur die Bevölkerung oder die Protagonisten der Gesundheitssysteme, sondern auch die Kapitalmärkte rund um den Globus.

Zuerst gab es an der Wall Street die stärksten Verluste seit dem Börsencrash im Oktober 1987. In der Woche darauf fuhr die Achterbahn wieder in die andere Richtung und bescherte dem Dow Jones einen der größten Tagesgewinne der Börsengeschichte. 

Für uns Privatanleger kann die derzeitige Phase ein Wechselbad der Gefühle bedeuten, das unsere Nerven ganz schön strapazieren kann.

Haben wir die schlimmsten Verluste schon hinter uns und hat die Erholung etwa schon begonnen? Wann ist der Tiefpunkt erreicht?

Das sind die zentralen Fragen, die jeden von uns brennend interessieren. Im Moment wird von meinen Bloggerkollegen sehr viel über das Thema geschrieben und zum überwiegenden Teil auch sehr ausführlich und nachvollziehbar informiert. Eigentlich braucht es von mir nicht auch noch einen eigenen Beitrag.

Im Moment sind allgemeine Themen zum Vermögensaufbau jedoch weniger interessant für die meisten von euch.

Somit macht es zur Zeit keinen Sinn, derartige Beiträge zu schreiben. Stattdessen bekomme ich sehr viele Fragen von euch zur Corona-Krise, so dass ich mich auch in dieser schwierigen Phase nicht verstecken möchte.

Bei dem Marktrücksetzer 2018/2019 habe ich erlebt, dass ein Bloggerkollege sein Depot verkauft hat und sich für diese Phase bei seinen Lesern abgemeldet hat. Das kommt für mich nicht in Frage.

Ich möchte daher einmal meine Sichtweise für alle Leser zu Verfügung stellen und hoffe, dass möglichst viele eurer Fragen schon auf diesem Wege beantwortet werden können.

Die Börse fährt Achterbahn – irrationale Panik oder angemessene Verunsicherung?

Die entscheidende Frage ist, ob der fundamentale Wert der Unternehmen wirklich so stark gefallen ist, wie die Aktienkurse uns das gerade suggerieren. 

Alles hängt davon ab, wie lange der wirtschaftliche Stillstand anhält. Alle Äußerungen, auch die von anerkannten Experten, sind nur Spekulation. Diese Frage kann zum jetzigen Zeitpunkt NIEMAND seriös beantworten. Das müssen wir akzeptieren. Das muss ich akzeptieren.

Sollten die Infektionszahlen zeitnah zurückgehen, werden am Ende alle sagen, dass die Kapitalmärkte überreagiert haben.

Zieht sich die aktuelle Situation hingegen noch über viele Monate hin oder verschlechtert sich sogar, dann wird die Weltwirtschaft tatsächlich einen substanziellen Schaden erleiden und dieser Absturz wird für eine gewisse Zeit durchaus gerechtfertigt sein.

Man kann diverse Szenarien vordenken, jedoch weiß niemand, ob wir wirklich die gesamte Negativspirale bis zum Ende durchlaufen werden. Das Ausmaß ist heute nicht absehbar. 

Wenn wir unsicher sind, wünschen wir uns jemanden, dem wir vertrauen und der uns in schwierigen Zeiten den richtigen Weg zeigt. Diese Person wird aber nicht kommen. Diesen Weg kann uns kein Experte und auch kein Finanzblogger zeigen. 

Welcher Annahme zur zukünftigen Entwicklung ihr folgen möchtet, müsst ihr für euch selbst entscheiden. Jeder, der etwas anderes behauptet, sollte mit Vorsicht genossen werden.

Im Ergebnis müssen wir also hinnehmen, dass wir gewisse Unsicherheiten zum jetzigen Zeitpunkt nicht abstellen können. Das müssen wir aber auch nicht.  Wir können auch versuchen ein bisschen Geduld aufzubringen. Denn sicher ist auch, dass wir Antworten erhalten werden.

Ist diese Krise nicht diesmal doch völlig anders?

Die schnellen und beherzten Interventionen der Notenbanken haben uns gezeigt, dass die Lage ernst ist.

Wurde innerhalb der Europäischen Union 2010 noch monatelang über die sinnvollste Vorgehensweise bei der Griechenland-Rettung debattiert, u.a. weil man große Bedenken hinsichtlich der langfristigen ökonomischen Folgen von unreflektierter Finanzierung von Staaten mit Hilfe der Notenpresse hatte, so gibt es zehn Jahre später offenbar keine Hemmungen mehr, nahezu unbegrenzte Liquidität aus der Druckerei zur Verfügung zu stellen. Zur Wahrheit gehört auch, dass diese Liquidität den abgelaufenen zehnjährigen Bullenmarkt erst ermöglicht hat.

Wir haben mittlerweile ein Ausmaß erreicht, wo wir nicht mehr von einer der üblichen Korrekturen sprechen können, welche die Aktienmärkte von Zeit zu Zeit ereilen und die nach einigen Jahren im Chart mit bloßem Auge nicht mehr erkennbar sind.

Es gibt Hinweise darauf, dass wir uns in einer „echten“ Krise befinden. Eine Situation, die vielleicht nur dreimal in einem Anlegerleben eintritt.

Eine Situation, auf die die Theorie vom „Ei des Kostolany“ anwendbar ist. Wir befinden uns am Ende eines  langen Wirtschaftszyklus. Und wir befinden uns damit aber auch am Anfang eines neuen Wirtschaftszyklus.

Als Privatanleger schadet es nicht, der aktuellen Situation ohne Überheblichkeit, aber mit Demut und Respekt zu begegnen. Wir müssen aber auch keine Angst davor haben. 

Aus vielen Richtungen wird der Politik nun vorgeworfen, das Corona-Virus unterschätzt zu haben. Das mag sein. Aber ist das wirklich verwerflich? Muss man immer alles kommen sehen können? Ist das nicht gerade eine Eigenschaft eines schwarzen Schwans. Hinterher ist man immer schlauer. Haben wir uns so etwas vor wenigen Wochen vorstellen können?

Die Qualität einer Entscheidung sollte nur anhand der zum entscheidungserheblichen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen beurteilt werden.

Ich habe mir vor einigen Wochen keine Pandemie in diesem Ausmaß vorstellen können. Ich habe die Auswirkungen unterschätzt. Doch führt das wirklich zu einem Problem für meinen Vermögensaufbau?

Jede Krise hat ihre eigenen Eigenschaften, ihre eigenen Auswirkungen und ihre eigenen Ängste. Trotzdem sind es immer dieselben Techniken, die wir Privatanleger in jeder Krise anwenden können.

Habe ich meine Hausaufgaben gemacht?

In schwerigen Phasen hilft es mir, wenn ich noch einmal einige Schritte zurücktrete und versuche meine gesamte Strategie mit etwas Distanz zu analysieren. Ruhe bewahren ist immer eine gute Strategie.

Der fundamentale Grundstein für den Erfolg beim Vermögensaufbau wird in guten Börsenzeiten gelegt. Jetzt ist für einige Maßnahmen zu spät.

Es ist nicht mehr so leicht Gold zu kaufen. Europas größter Edelmetallhändler ProAurum hat große Schwierigkeiten die massiv erhöhte Nachfrage zu bewältigen. Meines Wissens nach, haben andere Edelmetallhändler schon länger kein Gold mehr verfügbar oder sind nicht mehr in der Lage Münzen und Barren physisch auszuliefern. Auch ProAurum seinen Online-Shop bereits zeitweise dicht bzw. verweist im besten Fall auf sehr lange Wartezeiten. 

Habe ich also in guten Zeiten mein Kapital auf verschiedene Assets aufgeteilt, so dass mich jede erdenkliche Variante der weiteren Entwicklungen nicht voll treffen wird und meine finanzielle Existenz nicht bedroht sein wird? 

Kann ich diese Phase einfach aussitzen und kann hinterher meinen Vermögensaufbau ganz normal vorantreiben oder sind andere finanzielle Themen im Vordergrund?

Kommen in der nächsten Zeit finanzielle Herausforderungen, wie Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit von mir oder meiner Partnerin auf mich zu?

Habe ich rechtzeitig eine Notfallreserve gebildet, mit der ich unerwartete und notwendige Ausgaben bestreiten kann? Bin ich in der Lage eine Weile von meiner Reserve zu leben?

Ist meine monatliche Sparrate so gewählt, dass ich diese auch bei Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit aufrecht erhalten und weiter in Aktien investieren kann?

Oder muss ich in einer sehr seltenen Kaufphase meine Sparrate verringern und kann dementsprechend weniger Aktien kaufen?

Wir erleben also nun am eigenen Leib, dass wir uns VOR einer Krise strategisch positionieren sollten. Wenn wir das nicht getan haben, müssen wir nun damit leben, dass einige Assets jetzt nicht mehr verfügbar sind oder eine Investition keinen Sinn mehr ergeben. Dann können wir auf bestimmte Entwicklungen nur noch reagieren. 

Natürlich kann es sein, dass wir uns z.B. in guten Zeiten bewusst gegen eine Investition in Edelmetalle entschieden haben.  Schließlich kostet das in einer Boomphase Rendite. Dann müssen wir aber auch jetzt dazu stehen. Es kommen auch wieder Zeiten, wo sich der Verzicht auf Edelmetalle auszahlen kann.

Ich habe in Goldmünzen investiert und bin mit dieser Entscheidung weiterhin zufrieden. Man kann kritisieren, dass ich den Anteil der Edelmetalle nicht etwas höher gewählt habe. Das möchte ich mittel- bis langfristig korrigieren. 

Solche und andere Entscheidungen im Vorfeld können wir nun auf den Prüfstand stellen und ggfs. langfristig anpassen. Aber sie wirken sich nur noch auf die Zukunft aus.

Wer sich zuvor überwiegend ausreichende Gedanken gemacht hat, sollte einfach seine Strategie konsequent anwenden. Es gibt keinen Anlass überstürzte Entscheidungen zu treffen.

Sollten ich meinen Aktienbestand nicht lieber komplett verkaufen?

Wer nun feststellt, solche Abstürze nicht aushalten zu können, muss sich eingestehen, dass eine Geldanlage in Aktien nicht der richtige Weg für ihn sein könnte.

In diesem Fall hilft nur: Augen zu und durch! Die schlimmste aller Niederlagen wäre es zu diesem Zeitpunkt hohe Kursverluste zu realisieren und der Börse für immer den Rücken zu kehren.

Besser wäre es, wieder auf bessere Kurse zu warten und dann nach und nach aus dem Markt gehen. Das ist sicherlich mental eine erhebliche Herausforderung.

Idealerweise haben wir die Frage, ob wir WIRKLICH bereit sind, fünf, zehn oder fünfzehn Jahre auf unser Geld zu verzichten und auch eine mehrmonatige oder mehrjährige Durststrecke mit vielen roten Zahlen im Depot zu durchleben, bereits in Zeiten steigender Kurse beantwortet.

Keine Niederlage ist es hingegen, einzelne Aktien zu überprüfen und ggfs. zu verkaufen. Wir befinden uns in einer Phase, wo sich bei vielen Unternehmen FUNDAMENTAL einiges geändert hat oder voraussichtlich zukünftig ändern wird.

Das ist für mich ein absolut nachvollziehbarer Grund eine Aktie zu verkaufen. Nicht nachvollziehbar ist es, eine Aktie zu verkaufen, nur weil der Aktienkurs mir persönlich zu krass gefallen ist.

Wenn ich bei einem meiner Unternehmen im Aktiendepot zu dem Ergebnis komme, dass sich fundamentale Fakten dauerhaft verschlechtert haben, trenne ich mich davon. Notfalls mit Verlust.

Für mich persönlich sind KEINE Anhaltspunkte erkennbar, dass das Wachstum der Weltbevölkerung DAUERHAFT endet oder der weltweite Bedarf an Waren, Gütern und Dienstleistungen DAUERHAFT nicht weiter ansteigen wird. 

Daher bleibt es bei mir bei wenigen Verkäufen. Das freigewordene Kapital wurde wieder in neue Anteile anderer Unternehmen investiert. Der Umfang der Umschichtung beschränkt sich auf ca. 5 % meines Aktiendepots. Es kommt für mich nicht Frage, größere Teile meiner Aktien herzugeben. 

Wie kann ich mich mental auf diese Krise einstellen?

Nach einem zehnjährigen Bullenmarkt muss ich damit rechnen, dass es einen steilen und/oder einen langen Bärenmarkt geben könnte. Es muss mir jederzeit klar sein, dass es irgendwann zu so einer Situation kommen wird. Den Zeitpunkt kann man hingegen nicht vorhersehen. 

Auch wenn ich vorher in meinem Kopf solche Situation in der Vergangenheit häufig durchgegangen bin, musste ich feststellen, dass die Realität sich dann doch ganz anders anfühlt. Das zu erleben, ist für mich persönlich eine extrem wichtige Erkenntnis für die Zukunft.

Auf der anderen Seite steht aber auch, dass sich am langfristigen Aufwärtstrend der Kapitalmärkte nichts geändert hat. Genauso sicher ist es, dass es auch wieder einen Bullenmarkt geben wird.

Bis dahin werden „nur“ unsere Nerven auf die Probe gestellt.

Selbst wenn wir noch kurz vor der Krise, zum Beispiel im Januar, Aktien gekauft haben, kann sich unser Investment in Aktien langfristig immer noch auszahlen. 

Es bringt nichts, wenn wir achtzehnmal am Tag unseren aktuellen Depotwert checken. Das macht uns nervös und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Kurzschlusshandlungen.

Es gibt ebenfalls Untersuchungsergebnisse wonach wir Kursverluste viele intensiver wahrnehmen als Kursgewinne. Liegt unser Depot im Minus, empfinden wir das als deutlich härter. Diesen Umstand zu kennen, kann uns weiterhelfen.

Wir müssen uns damit abfinden, dass wir den Tiefpunkt der Märkte nicht treffen werden. WIR WERDEN DEN OPTIMALEN ZEITPUNKT NICHT ERWISCHEN! Auch wenn es mir nicht leicht fällt, das zu akzeptieren, nimmt es den Druck weg. 

Ich muss mir ebenso vor Augen halten, dass es eine Phase geben wird, wo ich voll investiert sein werde und kein Cash mehr für Investments zur Verfügung haben werde. Ich werde zeitweise handlungsunfähig sein und es kann passieren, das die Kurse trotzdem weiter fallen werden. Das liegt in der Natur des antizyklischen Investierens. Es ist unvermeidbar. Und es ist kein Beinbruch. 

Ich muss damit leben, dass viele Helden in den sozialen Medien natürlich den absoluten Tiefpunkt treffen werden und auch sowieso alles besser wissen und vorher auch schon gewusst haben.  

In Wahrheit haben alle dieselben Fragen:  Wie lange dauert die Krise? Wo liegen die Tiefpunkte der Aktienmärkte?

Und keiner weiß die Antwort. Auch die Helden nicht. Sie sind genauso verunsichert wie ihr auch. Ich weiß, dass ich dort keine Antworten auf meine Fragen finden werde und halte mich in der aktuellen Phase von Facebook-Gruppen fern. 

Weiter die eigene Strategie befolgen

Ich werde natürlich weiter in Aktien investieren. Langsam und vorsichtig. Ich möchte natürlich trotzdem dem Tiefpunkt so nahe kommen wie möglich. Das liegt an meinem sportlichen Ehrgeiz. Aber es wird nicht über Erfolg oder Misserfolg meines langfristigen Vermögensaufbaus führen.

Für mich kommt es auf das Ergebnis nach 20 oder 30 Jahren an. Die Zwischenergebnisse in Jahr 1, 7 oder 11 sind spätestens dann völlig egal. Mich interessiert ja jetzt schon mein Ergebnis aus dem vorletzten Jahr schon nicht mehr.

Langfristige Investoren wurden in der Vergangenheit immer für ihr Durchhaltevermögen belohnt. Und so wird es auch diesmal sein.

Ich bleibe ruhig und versuche mein Cash so einzuteilen, dass die Phase meiner Handlungsunfähigkeit möglichst klein ist. Ob mir das gelingt, werde ich erst in einigen Monaten oder Jahren wissen.

Ich nehme auch in Kauf, dass ich dadurch letztlich weniger Kapital investiere als eigentlich möglich gewesen wäre.

Bislang war ich überwiegend in der Beobachterrolle und habe nur kleinere Anpassungen in meinem Aktiendepot vorgenommen. Welche das sind und auf welche Unternehmen ich nun meinen Fokus lenke und welche Fehler ich gemacht habe, erkläre ich am kommenden Wochenende im Newsletter.

Sicher ist, dass ich von den Chancen des Aktienmarktes langfristig profitieren werde. Fraglich ist, wie hoch dieser Profit ausfallen wird.

Es geht nicht um meine finanzielle Existenz. Es geht nur um die Frage, welche Rendite ich am Ende für meine Leistung bekommen werde. Nicht mehr. Nicht weniger.

Bleibt bitte gesund. 

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5 Comments

  1. MrAktie

    Hallo Marco,

    hier meine Einschätzung der jetzigen Börsenlage:

    Weltweit sind die Geschäfte nach wie vor weitestgehend zu (sinkende Umsätze), aber die Fixkosten sind konstant, bedeutet Gewinnrückgang.

    Das wird die überwiegende Mehrheit aller Unternehmen betreffen.

    Momentan erholt sich die Börse vom Crash im April, weil Hoffnungen auf einen Impfstoff überwiegen und wegen niedriger Zinsen (Anlagenotstand).

    Die Ergebnisse der Unternehmen (Aktien) werden im jetzigen Quartal einigermaßen katastrophal sein.

    Im Laufe des Jahres wird es sich wieder positiver entwickeln, aber nur langsam.

    Wie die Börse auf die unvermeidlich schlechten Ergebnisse für 2020 reagiert, ist unklar.

    Ich erwarte einen weiteren erheblichen Börencrash.

    Aber es wäre auch nicht das erste Mal, dass ich bei der Einschätzung der zukünftigen Börsenentwicklung falsch liege 🙂

    Schöne Grüße

    Uwe

  2. Michael Heberle

    Zu dem Kasten „In eigener Sache“: Mir geht es auch so. Wenn ich derzeit über die finanziellen Folgen der Corona-Krise rede, habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Aber warum eigentlich? Die gesundheitlichen Tragödien sind schlimm. Aber noch schlimmer wäre es, wenn zu den gesundheitlichen Tragödien noch welche finanzieller Art dazukämen.

    1. Marco

      Hallo Michael,

      das stimmt natürlich. Ich hoffe einfach, dass das Leid dieser Krise so gering wie möglich gehalten werden kann. Sowohl in gesundheitlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.

      Viele Grüße
      Marco

  3. Marko

    Ich denke, dass es ein guter Ansatz ist, die Krise zumindest für ein Rebalancing zu nutzen, wenn man schon nicht aktiv zukaufen möchte. Wer vor dem Crash zu 75% in Aktien investiert war, ist es nun vielleicht nur noch zu 65%, da ja der Wert der Aktien oder ETFs gefallen ist. Schon allein deshalb sollte man einen Teil neu investieren, um wieder auf 75% zu kommen.

    1. Marco

      Die Idee ist grundsätzlich nicht schlecht. Nur dürfte es derzeit schwierig werden ein Asset zu finden, dass stark gestiegen ist und wo man Kapital entnehmen könnte um es in ein stark gefallenes Asset umzuschichten.

      Viele Grüße
      Marco

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