Alles aus einer Hand: Die ING als Depotanbieter meiner Wahl

ING Direkt Depot Finanz-Setup
© Bildagentur PantherMedia / HayDmitriy

In meiner allerersten Artikelserie habe ich euch mein Finanz-Setup vorgestellt. Das Finanz-Setup ist die Grundlage meines Vermögensaufbaus. Ich bin der Ansicht, dass es extrem wichtig ist, ein einfaches und automatisiertes Konzept für den Umgang mit Geld zu haben. Mein Finanz-Setup ist ein Vorschlag für eine mögliche strategische Blickweise auf eure Haushaltsfinanzen. 

Die Artikelserie zu meinem Finanz-Setup ist damals auf große Resonanz gestoßen und wird auch heute noch regelmäßig gelesen.

Seitdem werde ich häufig von euch gefragt, welche Konten und Depots ich konkret für mein Konzept verwende. Die Frage nach meinem Depotanbieter möchte ich gerne in diesem Artikel beantworten.

Ich möchte euch jedoch nicht einfach mit Hilfe von „Copy/Paste“ die Vor- und Nachteile aus irgendwelchen Testberichten herunterbeten, sondern euch gerne meine eigenen Erfahrungen detailliert vorstellen.

 

So einfach wie möglich

Bis vor einiger Zeit habe ich bei Flatex, Onvista und der ING noch mehrere Depots geführt, weil jeder Anbieter seinerzeit seine spezifischen Vorteile für mich hatte. Mittlerweile habe ich sämtliche Wertpapiere zur ING* übertragen und führe mein Depot dort.

Mit wachsendem Depotwert und damit gleichzeitig schrumpfendem Anteil der Gebühren, war ich den erhöhten Aufwand bei der Depotführung irgendwann leid. So musste mich mit z.B. mehreren Jahressteuerbescheinigungen beschäftigen und auch mehrere Freistellungsaufträge verwalten. Ich wollte einfach alles an einem Ort haben.

Die ING* bietet für mich das mit Abstand beste Rundumpaket.

Ich möchte begründen, warum ich mich für die ING* entschieden habe und welche Bedürfnisse dieser Entscheidung zu Grunde liegen.

Mein Artikel bezieht sich ausschließlich auf das Direkt-Depot. Die vielen weiteren Leistungen im Zusammenhang mit weiteren Bankgeschäften, wie Girokonto und Karten bleiben hier unberücksichtigt und werden euch in einem gesonderten Beitrag vorgestellt.

Das Depot ist der Motor meines Vermögensaufbaus

Aktien sind langfristig nachweislich die renditestärkste Anlageklasse und damit das wichtigste Asset meiner Strategie.

Ein Wertpapierdepot dient als Verwahrmöglichkeit für Aktien.

Ihr benötigt auch ein Depot, wenn ihr neben AktienFondsETF oder andere Anlageprodukte kaufen wollt.

Wenn ihr von von eurer monatlichen Sparrate oder von eurer Einmalanlage Wertpapiere gekauft habt, werden sie dort eingebucht.

Die Depotanbieter variieren stark in Kosten und Leistungen. Daher macht ein gründlicher Vergleich vor der Depoteröffnung Sinn.

Um das richtige Depot zu finden, müsst ihr vorab überlegen, was euch wirklich wichtig ist. Lieber eine Direktbank oder lieber ein Online-Broker?

Eine Direktbank eignet sich als Anbieter vor allem dann, wenn ihr gerne Girokonto, Kreditkarte, Tagesgeld und Depot aus einer Hand haben möchtet. Ein Online-Broker ist oftmals etwas günstiger, bietet aber wirklich nur die Depotverwaltung und kaum andere Bankleistungen an. 

Als langfristig orientierte Privatanleger macht es Sinn, bei der Auswahl des Depotanbieters auf eine kostenlose Depotführung, günstige Ordergebühren und kostenlose Dividendenbuchungen zu achten.

Limitorders sind meines Wissens nach heutzutage überall kostenlos und damit kein Auswahlkriterium mehr. Ich selber arbeite nicht mit Limits, aber es gibt viele Privatanleger, die sie gerne verwenden. 

Das Direkt-Depot der ING

Die ING* ist die größte Direktbank in Deutschland.

Hamstern war in der letzten Zeit ein großes Thema. Die ING ist Meister im hamstern von Auszeichnungen. Seit 2006 sind sie ununterbrochen die „beliebteste Bank“.

Zusätzlich zum Girokonto und dem Tagesgeldkonto, das mir als Verrechnungskonto dient, habe ich auch mein Wertpapierdepot dort. Sowohl als Einzel- als auch als Gemeinschaftsversion.

 

Günstige Orderkosten

In meinen Augen sollte eine Order nicht mehr als 1 % vom investierten Kapital kosten. Das ist meine persönliche Grenze, die ich mir vor vielen Jahren einmal gesetzt habe. Das ist für einen langfristig orientierten Privatanleger verkraftbar, da dieser nicht so viele Käufe und Verkäufe tätigt, wie z.B. ein Daytrader.

Die Ordergebühren betragen bei der ING 4,90 Euro je Order zzgl. 0,25 % vom Volumen.

Eine Order über 1000 Euro kostet demnach 7,40 Euro. Für eine Order über 2000 Euro werden 9,90 Euro fällig. Am Schluss des Artikels gibt es noch eine interessante Rabattchance für euch.

Der Preis ist für mich daher okay, auch wenn so mancher Online-Broker das sicherlich etwas günstiger anbietet.

Dafür gibt es bei der ING viele weitere Leistungen und keine bösen Überraschungen im Kleingedruckten.

Als Dividenden-Investor genieße ich vor allen Dingen die kostenlosen Auslandsdividenden.

Viele Sparplan-Angebote

In den vergangenen zwölf Monaten hat die ING ihr Angebot von bis dato 81 Aktien-Sparplänen auf über 450 erweitert. Und ständig kommen neue Aktien hinzu.

Eine Sparplanausführung kostet 1,75 % vom Kurswert. Das gilt auch für ETF– und Zertifikate-Sparpläne. Bei der ING gibt es derzeit über 700 verschiedene ETF-Sparpläne zur Auswahl.

Viele der mehr als 170 verschiedenen Fonds-Sparpläne sind komplett rabattiert und damit ohne Ausgabeaufschlag erhältlich. 

Banking to go

Die App Banking to go ist ein relativ junger, aber ganz großer Pluspunkt für ING-Kunden. Ich kann hierüber meine Konten und Depots übers Smartphone managen, ohne das ich mir Sorgen über die Sicherheit meines Geldes und meiner persönlichen Daten machen muss. 

Denn die ING gibt im Zusammenhang mit ihrer App ein Sicherheitsversprechen. Demnach sichert sie zu den finanziellen Schaden zu ersetzen, falls Dritte die Zugangsdaten zur App Banking to go missbrauchen.

Zum Beispiel kann ich so Aktien handeln, die wichtigsten Dokumente lesen und sogar Konten und Karten sperren. 

Besonders gut gefällt mir, dass ich nur einen Log-In benötige und dann sekundenschnell zwischen Einzel-, und Gemeinschaftsaccount bzw. den Konten und Depots switchen kann. 

Die Funktionen der kostenlosen App werden stetig umfangreicher.

Weitere Leistungen, die ich sehr schätze

Hinsichtlich der Quellensteuer ist die Bank ebenfalls ein zuverlässiger und unkomplizierter Helfer.

Sie fragt bei Depoteröffnung ab, ob ich in den USA steuerpflichtig bin. Wenn ich das verneinen kann, komme ich automatisch in den Genuss der ermäßigten Quellensteuer von US-Aktien (Rabatt von 30 auf 15 %).

Bei manchen anderen Banken ist es erforderlich, das komplizierte W-8BEN-Formular in englischer Sprache auszufüllen.

Seit 2012 verschickt die ING den Tax Voucher automatisch mit jeder Dividendenabrechnung. Der Tax Voucher ist eine Bescheinigung, die ihr für die Rückforderung zuviel gezahlter Quellensteuer z.B. in der Schweiz benötigt. Wenn ihr so einen Antrag selbstständig an die ausländische Steuerbehörde versenden möchtet, ist der Versand eine kostenlose Hilfestellung.

Die Ausstellung des Dokuments kostet bei der Konkurrenz bis zu 20 Euro. 

Mit einem hervorragenden Kundenservice wirft die ING* ein absolutes Pfund in die Waagschale. Mit dem telefonischen Support habe ich extrem gute Erfahrungen gemacht. Die Zeit in der Warteschleife ist kurz und sobald ich mit einen Kundenbetreuer verbunden bin, ist der nach meinem Eindruck regelmäßig sehr gut vorbereitet. 

Man merkt deutlich, dass die Call-Center-Mitarbeiter besser geschult sind als bei vielen Wettbewerbern und wissen wovon sie sprechen. Mancher Mobilfunkanbieter darf sich da gerne ein Beispiel nehmen.

Ihr habt sicherlich bemerkt, dass ich an der ING wenig zu meckern habe, weil die gesamte Produktpalette einfach sehr unkompliziert handhaben ist.

Aus diesem Grund führe ich dort auch meine Girokonten und ein Tagesgeldkonto, das mir aber nur zur Bereitstellung von Liquidität dient. Die Sparzinsen sind leider nicht der Rede wert.

Hier könnt ihr einen Blick ins Preis- und Leistungsverzeichnis werfen (Stand: 25.05.2020)

Fazit

Das Direkt-Depot ist nicht umsonst vielfacher Testsieger in Sachen Beliebtheit. Es bietet mir alle gängigen Leistungen zu einem vernünftigen Preis.

Wenn ihr für eure Anlagestrategie besondere Extras benötigt oder wenn ihr keine langfristigen Anleger, sondern Trader seid, werdet ihr wahrscheinlich eher bei einem anderen Anbieter euer Glück finden.

Meiner Meinung nach ist das Direkt-Depot aber eine sehr gute Lösung für alle, die alle Bankleistungen aus einer Hand haben möchten oder auch für Einsteiger. Denn hier bekommt ihr neben umfangreichen Infos rund um die Geldanlage auch passende Produkte für verschiedene Schwerpunkte, viele kostenlose Zusatzleistungen und einen hervorragenden Kundenservice. 

Als besonders angenehm empfinde ich die App Banking to go, wo die Funktionen zur unkomplizierten Depotverwaltung stetig wachsen.

Auch wenn die Orderkosten, bei den Billig-Brokern etwas günstiger sein mögen, entspricht ein No-Brainer, wo ich mir auf Grund einer klaren Kostenstruktur keine Gedanken über versteckte Zusatzkosten machen muss, eher meinen Bedürfnissen.

Wenn ihr euch für das Direkt-Depot bei der ING* interessiert, könnt ihr euch für kurze Zeit über diesen Link die ersten sechs Monate für nur 2,90 Euro je Order sichern:

Vorteile:

  • kostenlose Depotführung
  • Bankgeschäfte und Wertpapierverwaltung aus einer Hand
  • kostenlose Auslandsdividenden
  • kostenloser Tax Voucher
  • Top-Kundenservice
  • Banking to go App

Nachteile:

  • etwas höhere Orderkosten als bei Billig-Brokern

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Wichtiger Hinweis zu § 85 WpHG – Haftungsausschluss

Die hier vorgestellten und besprochenen Geldanlagen befinden sich teilweise in meinen privaten Depots oder auf der Beobachtungsliste. Alle Beiträge dienen lediglich der Information oder der Unterhaltung. Sie stellen ausdrücklich keinerlei Empfehlung oder Kaufaufforderung dar. Ich leiste keine rechtsgeschäftliche Anlageberatung und kann diese auch nicht ersetzen. Dies gilt für sämtliche Kommunikationswege. Bei den hier erläuterten Anlageentscheidungen handelt es sich um meine subjektive Meinung. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Geldanlagen immer mit Risiken behaftet sind, die bis zum Totalverlust führen können. Eine Haftung für eure Anlagenentscheidungen kann ich nicht übernehmen. Ihr handelt eigenverantwortlich und auf eigene Gefahr. Vor einer Anlageentscheidung empfehle ich euch die Inanspruchnahme einer professionellen Beratung.